Wann und wie man scheuen Wildtieren helfen kann

Nicht jedes Wildtier, das scheinbar allein am Boden sitzt, muss gleich gerettet oder versorgt werden. „Es passiert immer wieder, dass zum Beispiel Jungeulen in einem Alter von nur einem Monat, noch flugunfähig aus dem Nest springen und scheinbar verlassen am Boden sitzen“, erklärt Sascha Sautner, Sprecher der Pfotenhilfe. „Was viele aber nicht wissen, die Jungtiere werden – sofern sie nicht krank sind – auch am Boden von ihren Eltern versorgt“. Außerdem seien Ästlinge geschickte Kletterer, die durch ihre scharfen Krallen und den Einsatz ihrer Flügel meist den Weg zurück in ihre Brutstätte finden.

 

Es stellt sich dadurch die Frage ob, oder ab wann man sich um vermutlich hilflose Wildtiere kümmern muss. Eine einhundert Prozent richtige Antwort gibt es in diesem Fall leider nicht. Schwache, verletzte, kranke oder elternlose Wildtiere, die zum Überleben menschliche Unterstützung brauchen, sind meist daran zu erkennen, dass sie sich bei Tageslicht zeigen. „Bevor Sie aber ein Wildtier berühren oder gar mitnehmen, rufen Sie bitte eine Wildtierauffangstation wie die der Pfotenhilfe an. Unsere erfahrenen Experten stehen Ihnen mit wertvollen Ratschlägen gerne zur Seite, damit Sie bei Notwendigkeit erste Schritte setzen können, ohne das Tier vielleicht sogar zu gefährden,“ appelliert Sautner. „Es handelt sich hier um Wildtiere, die nur im absoluten Notfall, zum Beispiel bei Krankheit oder Schwäche, in menschliche Obhut genommen werden sollten und selbst dann ist es notwendig Experten zu Rate zu ziehen,“ so Sautner abschließend.

Weitere Informationen:
Verein PFOTENHILFE
1150 Wien, Diefenbachgasse 35
Tel.:  892 23 77
Fax.: 89 22 377 199
E-Mail: info@pfotenhilfe.org
Internet: www.pfotenhilfe.org

FOTO: Christina Gill, www.gillyfish.com

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