Werden Sie Teil eines Echtzeitexperiments!

„Plötzlich war die Stadt menschenleer.“ „Homeoffice, Homeschooling und Kontaktverbot zu den Großeltern. Und niemand wusste, wie lange das dauern wird“ „Immer schön Hände waschen, sich bloß nicht ins Gesicht fassen, Abstand halten, Hauptsache nicht krank werden.“

Junge Frau mit kreativem Mund-Nasen-Schutz im Supermarkt

Erinnerungen an den Lockdown werden mittels Handy-Videos nun zu einem Filmprojekt: Jede(r) kann mitmachen! Foto: ©Gillyfish

Diese und viele andere Erfahrungen prägen die Zeit der Covid-19 Pandemie im Frühling 2020. Für uns alle eine neue, noch nie dagewesene Situation, mit der wir von Tag zu Tag zurechtkommen mussten und noch immer müssen.

Eine Gruppe von Künstlerinnen sammelt nun Handy-Videos, die während dieser Zeit in Österreich entstanden sind. Auf der Seite [www.echtzeitexperiment.at]  kann jede und jeder die eigenen Handy-Videos aus der Lockdown-Zeit hochladen. Entstehen wird daraus ein Film, die „Corona-Rolle“.

„Wir montieren die Handyvideos zu einem kollektiven Filmkalender“, beschreibt Elisabeth Scharang, Regisseurin und künstlerische Leiterin des EchtzeitExperiments das einzigartige, partizipative Kunstprojekt.

„Wir haben uns als Gruppe über elektronische Medien während des Lockdowns gefunden und vernetzt und so funktioniert auch dieses Filmprojekt“, so Martina Theininger, Filmschaffende und organisatorische Leiterin.

Am 22.08. wird im Rahmen von frame[o]ut Open Air Cinema im MuseumsQuartier Wien das #EchtzeitExperiment eröffnet. Architektin Ursula Hofbauer und Projektionstechnikerin Mirjam Bromundt bespielen danach mit den kollektiven Erinnerungsbildern der Corona-Rolle die ganze Woche über Hauswände in Wien. Constance Cauers, Theatermacherin, und Tina Leisch, Filmarbeiterin, sind für das diskursive Rahmenprogramm verantwortlich.

Unterstützt wird das Filmkunstprojekt von der Kunst und Kultursektion/Filmabteilung des BMKOES.

Bis 25.Juli können die Videos unter [www.echtzeitexperiment.at] hochgeladen werden!

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