Strahlende Augen sind der Mittelpunkt des Gesichts. Schlupflider und Tränensäcke hingegen lassen uns älter und müde wirken. Ein chirurgischer Eingriff, ambulant durchgeführt, kann die Augen wieder zum Strahlen bringen.

Merken Sie auch, dass Ihre Augen im Laufe der Jahre irgendwie anders wurden? Ein Blick in den Spiegel und der Vergleich mit alten Jugendfotos bestätigt es. Die Elastizität der Haut um die Augen herum lässt nach und die Lider werden manchmal schlapp.

Nicht ohne Grund zählt die Operation an „schweren“ Lidern zu den häufigsten und beliebtesten ästhetischen Eingriffen im Gesicht. Die modernen Methoden der Lidkorrektur machen es heute möglich, mit vergleichsweise wenig Aufwand große Effekte zu erzielen.

Mit den Wimpern klimpern

Hängende Lider oder starke Tränensäcke sehen nicht gut aus und bei schweren Fällen wird auch das Gesichtfeld eingeschränkt. Ist das vollständige Öffnen der Augen durch die schlaffe Haut erschwert, dann zahlt sogar die Krankenkasse! Frauen erkennen es häufig daran, dass der Lidschatten verrinnt und  rasch verschmiert, kein glatter Lidstrich mehr möglich ist und auch die Wimpern werden arg in Mitleidenschaft gezogen. Was einst schwungvoll nach oben wies und gerade beim Flirten so richtig zum Einsatz kam, sind nun kurze und gerade Borsten, an die keine Wimperntuschenbürste mehr reicht.

Ladies AND Gentlemen

Aber auch den Herren der Schöpfung sieht man gerade an der empfindlichen Lidhaut schnell das ganze Leben  an. Besonders bei Männern zählt die verjüngend wirkende Lidkorrektur zu den Favoriten unter den ästhetisch-plastischen Operationen – Tendenz steigend. An der Augenumgebung zeigen sich viele Sünden, wie zu wenig Schlaf und zu viel Arbeit, zu wenig Hautpflege und zu viel Alkohol. Es rächt sich auch, wenn man die Augen nicht immer vor der Sonne geschützt, nicht immer abgeschminkt hat oder viel weinen musste. Gründe gibt es tausende, der Effekt ist immer gleich: Alte Augen machen alt.

Korrektur der Natur

Abhilfe schafft eine winzige Operation am Oberlid, bei der ein mandarinenspaltenförmiges Teilchen Haut aus dem Oberlid entfernt wird. Dadurch können die Augen wieder – ohne Widerstand – vollständig geöffnet werden. Der Erfolg ist klar erkennbar: besser sehen und besser aussehen. Überschüssiges Fettgewebe sowie erschlaffte Haut und Muskulatur werden dabei maßvoll entfernt und die klaren Linien wiederhergestellt. Vielfach werden Ober- und Unterlid in einem Eingriff korrigiert. Dabei verändert der vergleichsweise kleine Eingriff das Gesichtsfeld positiv und wirkt so wie eine Verjüngungskur.

Schöne Augen machen?

Lidkorrekturen verändern zum Besseren. Was passiert? In der Regel werden Lidkorrekturen in örtlicher Betäubung vorgenommen und erfolgen meist ambulant. Nach längstens drei Wochen ist man wieder voll „gesellschaftsfähig“, wobei das endgültige Ergebnis erst nach zwei bis drei Monaten sichtbar ist. Bei der Oberlidkorrektur (Schlupflider) wird überschüssiges Fett, Haut und Muskel entfernt. Bei der Unterlidkorrektur (Tränensäcke) entfernt man überschüssiges Gewebe durch die Bindehaut von innen ohne äußeren Schnitt. Als nahezu unblutige Methode kommt neuerdings auch die Laser-Lidkorrektur zum Einsatz – damit erzielt man geringste Schwellneigung und Blutergüsse. Die ursprüngliche Elastizität der Haut kann aber durch eine Operation nicht wieder hergestellt werden, der Alterungsprozess der Haut schreitet trotzdem immer weiter fort. Im Durchschnitt hält der Operationserfolg acht bis zehn Jahre an, dann ist eine erneute Korrektur ohne weiteres möglich.

Fragen und Antworten zur Lidkorrektur

Es gibt keine Pauschalauskunft, welche Operationsmethode für Sie die richtige ist und was der Eingriff kosten wird. Fundierte Informationen und individuelle Untersuchungen und Beratungen sind unbedingt notwendig. Die Augenlidchirurgie heißt in Fachkreisen „Blepharoplastik“ und wird bereits seit den 1970ern von vielen Augenärzten und Hautärzten praktiziert.

TEXT: GOLDEN Age Archiv, Daniela Schwarz | FOTO: Nanja Antonczyk, www.gillyfish.com

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