Cloud Computing

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CLOUD COMPUTING bietet eine Reihe an Vorteilen.

CLOUD: Jeder spricht über sie, viele nutzen sie, wenige wissen was sie ist und keiner kann sie angreifen!

Wikipedia bietet dazu folgende Erklärungen an:

Unter Cloud Computing (deutsch etwa Rechnen in der Wolke) versteht man das Speichern von Daten in einem entfernten Rechenzentrum, aber auch die Ausführung von Programmen, die nicht auf dem lokalen Arbeitsplatzcomputer oder Server installiert sind, sondern eben entfernt in der (metaphorischen) Wolke.

Die Cloud ist eines der ältesten Sinnbilder der Informationstechnik und steht als solches für Rechnernetze, deren Inneres unbedeutend oder unbekannt ist.

Wie kann man sich das als normaler Anwender vorstellen?

Gehen wir davon aus, dass wir in einem Unternehmen arbeiten, die ihren Mitarbeitern auf ihren Arbeitsplätzen Bürocomputer anbieten. Diese sind wiederum über ein Netzwerk miteinander verbunden, sodass Daten zwischen den Mitarbeitern ausgetauscht und auch zentral an einer Stelle abgespeichert werden können, dem sogenannten Server. Dieser Server ist für die meisten von uns zwar nicht sichtbar, weil sich dieser in einem sicheren und klimatisierten Raum befindet, aber man kann sich vorstellen, wie so ein Serverraum aussieht und wir diese Server theoretisch auch berühren könnten.

Wie ist das jedoch mit der Cloud? Nehmen wir als Beispiel Fotos oder andere Informationen, die wir in sozialen Netzen wie Facebook, Twitter, Xing usw. abspeichern und jederzeit von fast jedem Ort abrufen können. Wo sind diese Daten gespeichert? Genau das ist, in vereinfachter Weise, die cloud, wenn eine enorm große Menge an Informationen in riesigen Serverfarmen gespeichert ist, und wir als Nutzer keine Ahnung davon haben, wo sich diese genau befinden. Zugang zur cloud erhält man, indem man sich bei einem der vielen Anbietern anmeldet, ein Konto eröffnet und seine Daten dorthin speichert.

Was könnten die Nachteile sein? Man sagt, dass, gerade Clouddienste die sich im Ausland befinden, theoretisch nicht sicher sind, also möglicherweise ausspioniert werden könnten. Man sollte hier also abwägen, wie wichtig sind diese Daten für mich, was würde passieren, wenn diese Daten verloren gingen oder in falsche Hände geraten? Man sollte aber nicht vergessen, lokale Daten auf Computern könnten ebenfalls Ziel von Hackern werden und somit zerstört oder ausspioniert werden.

Die Vorteile liegen auf der Hand, man braucht, wenn man viel unterwegs ist, keinerlei Computer oder Datenträger mitschleppen, ein Gerät vor Ort, natürlich auch ein Smartphone mit Internetzugang reicht dafür aus. Für Unternehmen bieten sich Kosteneinsparung an, da lokale Ressourcen, wie Hardware (z.B. Festplatten), eingespart werden können. Die Sicherheitsvorkehrungen sind natürlich da viel höher, wenn es um sensible und umfangreiche Firmendaten geht.

Für uns ist eines jedoch ganz wichtig: Wenn wir Daten im Netz abspeichern und diese vor fremdem Zugriff schützen wollen, müssen wir dies mindestens mit einem sicheren Passwort tun. Wie so ein sicheres Passwort aussieht und wie man sich ein solches am besten merken kann, lesen Sie in der nächsten Ausgabe.

Bis dahin grüßt Sie recht herzlich, Ihr Ernst KRISTOF.

Ernst KRISTOF kann auf 17 Jahre Erfahrung als EDV-Trainer für MS-OFFICE-Anwendungen und als Geschäftsführer von OFFICEHELP zurückgreifen. Er wird periodisch an dieser Stelle Tipps & Tricks im Umgang mit WINDOWS-Computern, sowohl im Bereich der Hardware, Software als auch Themen zur Sicherheit veröffentlichen. Es geht in diesen Artikeln nicht um hochtechnische Problemstellungen, das würde zu unserem Blatt auch gar nicht passen, sondern vielmehr darum mit welchen Problemen wir als „Normalsterbliche“ konfrontiert sein könnten.

 

TEXT: Ernst Kristof | FOTO: publicdomainpictures.net

2016-12-22T12:07:24+00:00